Willkommen beim NABU Vogelsberg

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Kreisverband Vogelsberg e.V. möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.


Einladung zur Jahreshauptversammlung

NABU-Kreisverbands Vogelsberg, 19. September 2021, 09:30 Uhr  Veranstaltungsort: Landgasthaus Groh in Ulrichstein

Naturschutzbund Deutschland Kreisverband Vogelsberg (NABU) e.V. stellt sich neu auf. Einladung zu den Jahreshauptversammlungen für die Jahre 2019 und 2020 am 19.09.2021

Beim NABU- Kreisverband Vogelsberg stehen wichtige Änderungen bevor. Diese sollen in zwei Jahreshauptversammlungen beschlossen werden. Bedingt durch die Corona- Pandemie konnte auch die JHV für das Jahr 2019 noch nicht stattfinden, und muss nachgeholt werden. Eine neue Satzung nach den Vorgaben des Bundes- und Landesverbandes im NABU soll beschlossen werden. Der Entwurf dazu wurde vom Vorbereitungsteam erarbeitet und mit dem Registergericht vorläufig abgestimmt. Auf unserer Homepage www.nabu-vogelsberg.de kann der Entwurf eingesehen werden. Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, damit wir bei der Versammlung diesen Tagesordnungspunkt zügig bearbeiten können. Zur Versammlung liegen Exemplare des Entwurfs zur Einsicht aus. Außerdem steht die Wahl eines neuen Kreisvorstands an. Dieser wird sich nach den Vorgaben der neuen Satzung zusammensetzen. Deshalb lädt der Verein zu zwei Jahreshauptversammlungen am Sonntag, dem 19. September 2021 ins Landgasthaus Groh in Ulrichstein, Hauptstr. 1 um 9:30 Uhr zu den JHV für die Jahre 2019 und 2020 ein. Folgende Tagesordnungen sind vorgesehen: Jahreshauptversammlung 2019:

1. Eröffnung und Begrüßung, Grußworte der Gäste

2. Bestimmung der Versammlungsleitung und Protokollführung

3. Bericht des Vorstands für das Jahr 2019

4. Kassenbericht für das Jahr 2019

5. Aussprache über die Berichte

6. Bericht der Kassenprüfer für das Jahr 2019

7. Entlastung des Kassenleiters und des Vorstandes

Ende der Jahreshauptversammlung 2019 und kurze Pause Einladung zum Essen / Imbiss

 

Jahreshauptversammlung 2020:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Bestimmung der Versammlungsleitung und Protokollführung

3. Bericht des Vorstands für das Jahr 2020

4. Kassenbericht für das Jahr 2020

5. Aussprache über die Berichte

6. Bericht der Kassenprüfer für das Jahr 2020

7. Entlastung des Kassenleiters und des Vorstandes

8. Neufassung der Satzung des NABU- Kreisverbands Vogelsberg e.V.

9. Neuwahl des Vorstandes

10. Neuwahl der Kassenprüfer

11. Berichte aus den Arbeitsgemeinschaften und NABU- Gruppen

12. Verschiedenes

Für den Vorstand des NABU- Kreisverbands Vogelsberg e.V.

Burkhard Horst 35325 Mücke

 

Den neuen Entwurf der Satzung des NABU-Kreisverbands VB können sie sich hier ansehen und herunterladen. Der Entwurf wird auf Anforderung in schriftlicher Form den Mitgliedern des Kreisverbands und der örtlichen NABU-Gruppen zur Verfügung gestellt.   


Amphibienschutz im Vogelsbergkreis

Kreisverbände von BUND und NABU schreiben Brief an Ministerien

Biodiversität in Hessen - Amphibienschutz an hessischen Straßen Verbesserung und Instandhaltung der Amphibien-Querungshilfen

Sehr geehrter Herr Staatsminister Al-Wazir,
Sehr geehrte Frau Staatsministerin Hinz,
massenhaft werden jedes Jahr Amphibien auf hessischen Straßen getötet. Dabei könnten einfache Maßnahmen wirksam helfen. Zahlreichen Tier- Naturschützern liegt der Schutz unserer Molche, Kröten und Frösche vor massenhaftem Straßentod am Herzen – und der Amphibienschutz an Straßen ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in Hessen.
In wenigen Wochen wird die Amphibienwanderung 2018 beginnen. Ziel unseres Schreibens ist es rasches Verwaltungshandeln auszulösen, Schwachstellen an bekannten Amphibienquerungen zu verringern und kostengünstige Maßnahmen anzustoßen, die mit hoher Akzeptanz bei den hessischen Natur- und Tierfreunden belohnt werden. Unsere Beispiele haben wir unter den Amphibienwegen in Mittelhessen gewählt – den Amphibien muss aber in ganz Hessen geholfen werden.

 

Die einzelnen Forderungen des Briefes finden sie hier


Der Wolf ist im Vogelsberg wieder sesshaft

Stellungnahme des NABU Kreisverbandes Vogelsberg

 

 

Seit der ersten Nachricht über einen Wolf im Vogelsberg gab es zahlreiche Wortmeldungen - und sogar schon Fernsehreportagen - in der Vogelsberger Presselandschaft. Diese waren oft emotional geprägt und wenig sachlich.

 

Es ist verständlich, dass die Rückkehr dieses großen Beutegreifers nach über 150 Jahren Abwesenheit für Aufregung, Unsicherheit und sogar Ängste sorgen kann. Wir sind uns aber auch sicher, dass viele Menschen im Vogelsberg den Wolf mit Freude begrüßen. In der Hoffnung, diese extremen Gegensätze einander etwas annähern zu können, möchten wir mit einigen Sachinformationen einen Beitrag leisten.

 

 

 

In Mitteleuropa wurde der Wolf Mitte des 19. Jahrhundert ausgerottet. Laut Statusbericht 2019/20 der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) leben derzeit bundesweit 128 Wolfsrudel, 35 Paare und 10 sesshafte Einzeltiere in Deutschland. In Hessen (Fläche: 21.115 km²) sind es zwei sesshafte Einzeltiere; die „Ulrichsteiner Wölfin“ (amtlich GW1166f) ist eines davon und sie scheint bisher allein zu sein.  Ein langfristiges Überleben der Wolfspopulation in Deutschland ist bei der derzeitigen Populationsgröße noch nicht sichergestellt.

 

Repräsentative Beutetieranalysen aus ganz Deutschland haben gezeigt, dass die Beute von Wolfsfamilien bei uns aus 51% Rehwild und 43% Rot- und Schwarzwild besteht; nur 1,6% stellen Nutztiere.

 

Die „Ulrichsteiner Wölfin“ hat bisher nachweislich nur ein neugeborenes Kalb eines Milchviehbetriebes gerissen. Vor allem hat die Wölfin aber wohl verletzte und kranke Wildtiere gejagt und so die Jagd bei der notwendigen Reduzierung des Wildbestandes unterstützt und dem Wald so bei der Regeneration geholfen und zur Gesunderhaltung des Wildbestandes beigetragen.

Das Streifgebiet (Wolfsrevier) der Wölfin erstreckt sich nicht nur auf Gebiete der Stadt Ulrichstein. Sichere genetische Spuren, Fotos und Sichtungen belegen, dass die Wölfin bis in die Wälder südlich der Stadt Romrod regelmäßig aktiv ist. Die sehr schöne Aufnahme von Manfred Klug zeigt das Tier im Wald in der Nähe von Feldatal-Schellnhausen. In diesem sehr großen Streifgebiet steht ausreichend Wildtiernahrung zur Verfügung.

Im vollen Sonnenlicht ertappt
Foto: Ulrich Krug

 Sind Nutztiere aber einfach zu erbeuten, weil z.B. eine Zäunung bei Schafen oder Ziegen unzureichend ist oder fehlt, können diese auch rasch als Nahrung angenommen werden. Die Erfahrungen der leichten Beute, ebenso aber auch die Erfahrung eines Stromschlages in Verbindung mit Nutztieren, werden wohl an die Nachkommen weitergegeben.

 

Es gilt also unbedingt zu erreichen, dass Nutztiere vom Wolf als schwer oder nicht erreichbare Nahrungsquelle, die mit Schmerzen verbunden ist, wahrgenommen wird. Die Weidetierhalter benötigen hier Beratung und auch angemessene finanzielle Unterstützung für effektive Zäunungen und Abwehrmaßnahmen gegen den Wolf. An dieser Stelle unterstützen wir ausdrücklich entsprechende Forderungen der Landwirte und Weidetierhalter.

 

Auch der NABU besitzt Flächen im Revier der Wölfin, die von einem Berufsschäfer mit seiner Herde gehütet werden. Diese extensive Form der Bewirtschaftung leistet einen wichtigen Beitrag für den Natur- und Artenschutz. Ihre Aufrechterhaltung ist daher in unserem ureigensten Interesse. Wir sind der Meinung, dass Schadensersatz für gerissene Nutztiere und die Kostenübernahme von Schutzmaßnahmen durch das Land Hessen, gewährleistet werden muss. Und zwar unbürokratisch, angemessen in der Höhe und für alle Bewirtschafter.

 

Die Nähe des Menschen und den Geruch des Menschen sollte der Wolf nicht in Verbindung bringen mit einer bequemen Nahrungsquelle. Fütterungen, die auch der Wolf nutzen könnte, sind zumindest in Siedlungsnähe unbedingt zu vermeiden.  Sollte die Ulrichsteiner Wölfin dennoch für die Nutztierhalter existenzgefährdende Schäden verursachen, gilt es zu bewerten, welche Schritte nach geltendem Recht zur Gefahrenabwendung ergriffen werden können und müssen (siehe: Empfehlungen zum Schutz von Weidetieren und Gehegewild vor dem Wolf BfN Skript 530)

 

Aufnahmen von Wildkameras und Privatpersonen zeigen, dass die Wölfin auch die Ortschaften als Streifgebiet nutzt. Die Wahrscheinlichkeit einem Wolf zu begegnen, besteht deshalb nicht nur auf Waldwegen. Wir müssen also wieder lernen, wie man sich gegenüber einem Wolf angemessen verhält. Dazu sind zahlreiche Informationen im Internet verfügbar (z.B.: Konzept zum Umgang mit Wölfen, die sich Menschen gegenüber auffällig   verhalten -Empfehlungen der DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle Wolf), BfN-Skript 502; bmu.de, Wolfbegegnungen in der Kulturlandschaft; elli-radinger.de, wissen Wolf: Verhalten bei einer Wolfsbegegnung; hessen.nabu.de, Einschätzung und Bewertung von Wolfsverhalten)

 

Bei Fragen zu ungewöhnlichen Wolfssichtungen, wie sie wohl im Bereich von Seibertenrod vorgekommen sind, sind wir gerne bereit, die eigentlich zuständigen Behörden bei der Beratung der Bevölkerung und insbesondere bei der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen (Kontaktdaten für Wolfsfragen: Karl-Heinz Zobich, Tel. 06633 7732).

 

Seit 20 Jahren sind Wölfe wieder in Deutschland heimisch. Seitdem hat es noch keinen einzigen Übergriff auf Menschen gegeben. Von Haushunden, und das darf hier angemerkt sein, gehen jährlich 30000-50000 Übergriffe aus (Deutsches Ärzteblatt).   Sollte die Wölfin dem Menschen gegenüber aber aggressiv werden, muss die Gefahrenabwehr an erster Stelle stehen.

 

Der Wolf will es noch einmal mit uns versuchen. Zu den Rückkehrern Wildkatze, Luchs, Biber, Wanderfalke, Uhu hat sich nun auch der Wolf gesellt. Der NABU befürwortet eine Umwelt mit einer hohen Artenvielfalt, eine Umwelt, in der alle Arten der ehemals natürlichen Lebensgemeinschaft ihren Platz finden. Dazu zählt auch der Wolf. Es sollte eine schöne Nachricht sein, dass in den Vogelsberg ehemals durch unser Verhalten ausgestorbene Arten zurückkehren. Dabei müssen auch wir lernen, mit ihnen umzugehen. Aber diese Bereitschaft dem Wolf nach fast 200 Jahren eine Chance zu geben, die sollten wir haben.


Jagdreform / Neue Jagdverordnung

Keine Jagd auf Rote Liste-Arten

Naturschutzverbände und Wissenschaftler fordern Jagdreform

Die hessischen Naturschutzverbände NABU, BUND und HGON und der Bundesverband wissenschaftlicher Vogelschutz haben das Land zu einer konsequenten Jagdreform aufgefordert. Der Direktor des Frankfurter Zoos, Prof. Manfred Niekisch, mahnt, das Jagdrecht sei „antiquiert“ und müsse dringend modernisiert werden. Anlass ist eine neue Jagdverordnung, deren öffentliche Anhörung am 28. September endet. Unterstützt werden Forderungen nach einem neuen Jagdrecht durch eine repräsentative Forsa-Umfrage von Mitte März. Danach finden es 84 Prozent der Bundesbürger wichtig, dass die Aspekte des Natur- und Tierschutzes durch die Jagdgesetze gestärkt werden. „Tieren, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen, hilft man nicht, in dem man sie abschießt“, so Gerhard Eppler, Biologe und Landesvorsitzender des NABU Hessen. Daher müsse die Jagd auf Rebhuhn und Feldhase sofort beendet werden. Arten, deren Bestände rückläufig sind, wie die von Türkentaube und Stockente sowie Arten, bei denen die Daten zu Verbreitung und Gefährdung laut Roter Liste mangelhaft sind, sollten generell nicht mehr geschossen oder gefangen werden. Dazu gehören Baummarder, Iltis, Hermelin und Mauswiesel.

 

Nötig sei eine beherzte Entrümpelung des hessischen Jagdrechtes, in dem selbst noch seltene Arten wie Luchs, Wildkatze, Fischotter, Waldschnepfe, Wachtel, Haselhuhn, Gänsesäger, Birkhuhn, Auerhuhn, Rotmilan und der Habicht als „jagdbare Tiere“ stehen. „Tiere, die niemand mehr jagen will, sollte man endlich aus der Liste der jagdbaren Arten herausnehmen“, fordert der BUND-Naturschutzreferent Thomas Norgall. Dr. Klaus Richarz, Vorsitzender des Bundesverbandes wissenschaftlicher Vogelschutz, der bis vor kurzem 22 Jahre lang die Staatliche Vogelschutzwarte in Frankfurt leitete, stellt klar, dass die aktuelle Gefährdung bodenbrütender Feldvögel, wie Rebhuhn, Wachtel, Lerche und Kiebitz andere Ursachen hat als das „Raubwild“. Für die Vögel seien die intensive Landwirtschaft und das Fehlen von vielfältigen Landschaftsstrukturen das entscheidende Problem.

 

 

Prof. Manfred Niekisch, Professor für Internationalen Naturschutz und Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung, weist die Jäger-Argumentation zurück, Tiere müssten reguliert werden, weil sie sonst überhand nehmen. „Jagd wird als notwendiges Mittel der Regulation meist komplett überschätzt. Und für Arten der Roten Liste wäre eine solche Argumentation eh völlig absurd“, sagt der international renommierte Wissenschaftler. Oliver Conz, Vorsitzender der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), fordert von der Landesregierung, endlich jegliche Jagd auf Vögel zu untersagen: „Das Töten von wildlebenden Vögeln muss in Hessen ein Ende haben! Mittelalterliches Gedankengut oder persönliches Vergnügen am Abschuss von Flugwild ist keine Rechtfertigung für Vogelmord mitten unter uns!“. Dr. Klaus Richarz weist auf die Widersprüche bei der Argumentation des Hessischen Jagdverbandes hin: „Es ist unlogisch, wenn Jäger den Abschuss von Graugänsen mit dem Verschmutzungs-Problem von Nilgänsen rechtfertigen. Graugänse leben in den Auen, Nilgänse vor allem im Siedlungsraum. Nur hier treten auch die Probleme auf.“ In den Städten und Dörfern sei eine reguläre Bejagung aber rechtlich gar nicht möglich. Die Naturschutzverbände fordern die Landesregierung auf, das Jagdrecht konsequent zu reformieren.


Wachtelbrust, Wildgansschenkel, Hasenrücken, Rebhuhnbraten und Mauswieselfell retten nicht die kommunalen Haushalte 

Wir wissen um die Geldnot der Kommunen. Dies betrifft besonders unseren ländlichen Raum. Vollkommen unverständlich ist jedoch, dass diese finanziellen Löcher durch Einnahmen gestopft werden sollen, die durch den Abschuss von Rote Listen-Arten unserer Feldflur generiert werden sollen. Wenn solche Forderungen von langjährigen Kommunalpolitikern gestellt werden, wissen wir nicht, ob wir lachen oder weinen sollen.

Selbst wenn wir alle Rote Listen-Arten des Kreises in die betroffenen Gemeinden treiben würden, käme der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein nicht an. Er wäre vorher verdampft.


Infotafel Wiesenbrüterprojekt aufgestellt

Mitglieder des Projektteams arbeiten vorbildlich zusammen
Mitglieder des Projektteams arbeiten vorbildlich zusammen

Im Bereich des Vulkan-Radweges im der Nähe des Waaggraben zwischen Grebenhain und Crainfeld, wurde jetzt eine neue Infotafel zum Thema Wiesenbrüterprojekt Grebenhain aufgestellt.

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Klimawandel und Energiewende - Thesen

  • Die Erwärmung des Klimas ist eindeutig und der menschliche Einfluss ist die Hauptursache für die
            Erwärmung. 
  • Ein globaler Temperaturanstieg über 2 Grad Celsius verändert Ökosysteme schwerwiegend und
            tiefgreifend
  • die Folgen wären unumkehrbar.
  • Die CO2-Emissionen müssen drastisch verringert werden; Klimaneutralität ist das Ziel.  
  • Die Energiewende muss in den Handlungsfeldern „regenerative Energieerzeugung“ und „Nutzung von
            Energieeinsparpotenzialen“ erfolgen.
  • Die Hochrisikotechnologie Atomkraft ist hierfür das am schlechtesten geeignete Mittel
  • Der Blick auf die Energiewende darf sich nicht auf die Energieform "Strom" beschränken, sondern muss
            das Handlungsfeld Wärme und Antriebsenergie für Fahrzeuge mit abdecken.
  • Die Energiewende muss und kann unter Berücksichtigung der Erfordernisse für die Biodiversität                            umgesetzt werden.

 

Naturschutzverbände in großer Sorge um die Energiewende

Die notwendige Energiewende lässt sich dem dem Erhalt der biologischen Vielfalt gut in Einklang bringen.

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Positionspapier des NABU-Kreisverband Vogelsberg

Artenvielfalt muss bei der Energiewende berücksichtigt werden

Vier Naturschutzverbände NABU-KV Vogelsberg, BUND-KV Vogelsberg, HGON– AK Vogelsberg und SDW-KV Vogelsberg) betrachten die Entwicklung der Windenergiegewinnung insbesondere im Vogelsbergkreis mit großer Sorge.

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Stellungnahme der Verbände vom 11.08.2014

Pflegemaßnahmen am Naturdenkmal gut gelungen

Naturdenkmal Linde am Schloss in Homberg
Naturdenkmal Linde am Schloss in Homberg

Naturdenkmale sind markante Einzelschöpfungen der Natur, Sie sind wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit sowie aus wissenschaftlichen, naturgeschicht-lichen oder landeskundlichen Gründen besonders zu schützen. Die Linde am Schloss in Homberg wurde von Herrn Professor Fröhlich aus Maulbach in seinem Buch auf 800 bis 1000 Jahre geschätzt. Ob sie wirklich so alt ist, lässt sich aufgrund des fehlenden Stammkerns nicht genau nachweisen.

Auf öffentlich zugänglichen Plätzen ist von Stadt- und Kreisverwaltung auch die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. So können an alten Bäumen Kronenteile absterben und mit der Zeit ausbrechen. Besonders gefährlich sind Stammausfaulungen, welche ein Umstürzen bewirken könnten. Dann sind Pflegemaßnahmen erforderlich. Wegen Auffälligkeiten am Naturdenkmal wurden vom Hauptamtsleiter der Stadt Homberg, Markus Haumann, und dem Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Vogelsbergkreises, Marco Schuster, zu einer Ortsbesichtigung eingeladen. Hier wurden die erforderlichen Maßnahmen besprochen. Die Ausführung wurde der Bevölkerung über die Presse mitgeteilt. Der NABU-Kreisverband Vogelsberg und die NABU-Gruppe Homberg bedanken sich für die vorbildliche Planung unter Einbindung der Öffentlichkeit und für die gut gelungene Ausführung. Die Eigenart und Schönheit des Naturdenkmals wurden erhalten. Der NABU hofft, dass uns die Linde noch einige Hundert Jahre erhalten bleibt.